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© copyright 2007 NOMOS, GLASHÜTTE
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ist, sondern eben Mensch, ist kein Widerspruch, sondern eine ziemlich prima Ergänzung.
Bei Lange & Söhne, während der Lehrzeit, ließ sein Meister Heyne einfach machen. Etwa eine komplette Taschenuhr als Gesellenstück bauen. Die meisten Getriebeteile darin hat er selbst gefertigt, sogar die Zeiger: „Einmal habe ich einen ganzen Monat daran herumgesägt, dann brach einer ab“, erzählt der Uhrmacher und grinst dabei. In Situationen, in denen andere durchdrehen würden, die Ruhe zu bewahren, gelassen zu bleiben – auch das ist eine von Heynes großen Stärken. Er ist ein Ausnahmetalent, ohne Frage.
Seit Herbst 2002 arbeitet der Uhrmacher, der mit seiner Freundin in der Nähe von Glashütte lebt, in der Abteilung Forschung und Entwicklung. Nur wenige Monate später erhielt Heyne den Auftrag, ein Automatikwerk zu bauen. Heyne war überrascht, wie schnell er mit solch einer Aufgabe betraut wurde. Statt sich jedoch lange zu wundern, hat er sich einfach an die Arbeit gemacht. In Rekordzeit lag seine Konstruktion auf dem Tisch: das erste selbst entwickelte und im Haus gefertigte NOMOS-Werk.
Einen Prototyp der Uhr, die nun in den Test und im Herbst in den Handel geht, trägt Uhrmacher Heyne an seinem Handgelenk.
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